Maisterei Mehlkunde Teil 3 - Reismehl

Sushi, Milchreis, Risotto, Paella und glutenfreies Backen. Reis ist vielfältig und weltweit beliebt, selbst beim asiatischen Frühstück darf kein Reis fehlen. Hier also unser neuer Artikel in dem wir wieder einem Supermehl auf den Grund gehen. Heute dreht sich alles um Reismehl:

Bei uns ist Reis wahrscheinlich deshalb so beliebt, weil er kaum Eigengeschmack mitbringt und Aromen der Geschmacksträger wie Gemüse und Fleisch hervorragend aufnimmt und transportiert. Zusätzlich ist Reis eine kostengünstige Beilage und selbst für Anfänger einfach zu kochen. Reis gehört übrigens zu der Gruppe der Gräser und ist kein Getreide, gehört aber zu den Pseudogetreiden(Mehr dazu Mehlkunde Teil 2).

Neben dem klassischen Basmatireis gibt es auch interessante Reissorten mit nussigem Geschmack, wie Wildreis, roter Reis und schwarzer Reis. Diese Sorten sind bei uns weniger bekannt, aber geschmacklich hoch interessant. Reis besteht zum Großteil aus Kohlenhydraten und etwas Eiweiß. 

Nach unserem kurzen Exkurs ins Kochen noch etwas zum glutenfreien Backen mit Reis

In der Regel verwendet man helles Reismehl oder Reisvollkornmehl. Reisvollkormehl drückt mehr aufs Volumen und ist daher eher für Brote geeignet. Allgemein empfehle ich beim Reismehl eine Zugabe von bis zu 50% bezogen auf die Gesamtmehlmenge. Verwendet man zu viel Reismehl, schmeckt das Gebäck wie gekochter Reis und kommt einem klassischen Gebäck nicht nahe. 

 

Ofenfrische Grüße
euer Bäckermeister Robert Matheis

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.