Weizen und der Halbmarathon

Hallöchen Ihr Lieben,

heute gibt’s einen persönlichen Post zu meiner eigenen Geschichte mit der Glutensensitivität - ich hoffe, ihr könnt ein wenig darüber schmunzeln. Wann und wie wurde bei euch eine Unverträglichkeit festgestellt und wie kommt ihr seitdem zurecht? Ab damit in die Kommentare!

Weizen und der Halbmarathon 

Ich liebe das Laufen – schon immer. Naja, so ganz stimmt das nicht. Heute liebe ich das Laufen; bis vor einem Jahr liebte ich nur die Vorstellung davon. In meinem Kopf habe ich mich über Ziellinien rennen sehen, habe Landschaften zu Fuß erkundet und schweißgebadet und glücklich lange Dauerläufe absolviert. Die Realität war leider immer anders und deprimierend. Gerade noch motiviert die Laufschuhe schnürend, stand ich spätestens zwei Kilometer später kraftlos im Feld. Ich habe immer wieder versucht zu laufen und bin einfach nicht besser geworden.

Dementsprechend habe ich alles an Läufer-Lektüre verschlungen, was der Markt so hergibt. Habe Laufanalysen gemacht, neue Schuhe gekauft, mehr getrunken und natürlich ganz wichtig: die Kohlenhydratzufuhr so richtig hochgeschraubt. Für mich war klar, dass Nudeln, Brötchen und Laufen zusammengehören – musste ja so sein; wozu gab es sonst Pasta Partys vor jedem großen Laufevent?

Übung macht bekanntlich den Meister: wieder und wieder habe ich meine Laufschuhe geschnürt. Dass ich zu dieser Zeit auch immer wieder mit Magenkrämpfen und einem Blähbauch zu kämpfen hatte, schob ich ganz einfach auf den Stress. War auch nicht so ganz abwegig, war ich ja an meiner Master-Thesis, habe normal gearbeitet und nebenbei noch unzählige Freizeitaktivitäten in meinen engen Zeitplan gequetscht. Nur mit Bauchweh läuft es sich eben so gar nicht gut. Über Wochen und Monate konnte ich also keine Verbesserung feststellen. Gequält habe ich mich trotzdem.

Zur Ursache führten mich dann ein unglücklicher Zufall und meine große Klappe. Einem Kollegen wurde vom Arzt eine Basische Ernährungskur über drei Wochen empfohlen: keine tierischen Produkte, kein Koffein, kein Alkohol, kein Zucker! Dafür ganz viel Kräutertee und Gemüse. „Da mach ich mit! Drei Wochen sind doch easy“ – wie gut, dass ich manchmal schneller spreche als ich denke. Nach meiner ersten intensiveren Internetrecherche fand ich das Projekt doch nicht mehr allzu lustig. Und nach den ersten zwei Tagen mit Kopfweh aufgrund von Koffeinmangel hätte ich auch fast schon hingeschmissen, hätte ich nicht bemerkt, dass sich die Magenkrämpfe plötzlich in Luft aufgelöst hatten. Erst da ging mir ein Licht auf, dass ich offensichtlich bestimmte Nahrungsmittel nicht so gut vertrage.

Nach der Kur startete also eine weitere Testphase. Erst verzichtete ich auf Milchprodukte – die Magenkrämpfe kamen zurück. Danach waren Weizen, Dinkel, Roggen und Co. dran – und die Übeltäter waren gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war ich zwar schlauer, aber trotzdem überfordert. Was isst ein Läufer, wenn Getreide vom Speiseplan gestrichen wird?

So viel kann ich bereits verraten: ich teste heute noch jeden Tag. Nudeln mit schlechten Ernährungswerten und Brötchen mit viel zugesetztem Zucker sind in jedem Fall keine Option. Mit einigen Tipps und der großen Auswahl an Maisterei Produkten lässt es sich trotzdem super sportlich, fit, lecker und glutenfrei leben. Und was hat das jetzt mit einem Halbmarathon zu tun? Im Juni habe ich endlich meiner allersten in 2:15 h gefinished. Das ist zwar nicht besonders schnell, aber ich bin gesund und ohne (Bauch)schmerzen durchs Ziel gerannt. Und ich bleibe dran: die nächsten Wettkämpfe sind herausgesucht, das Training wird gesteigert und meine Tipps und Tricks zu Fitness und Sportlerernährung ohne Gluten sollen in Zukunft auch anderen Denkanstöße bieten.

Alles Liebe,
Eure Nathalie

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