
Kochutensilien
- Digitalwaage (WICHTIG: Die Zutaten mit einer Digitalwaage genau abwiegen)
- große Tasse
- Rührschüssel
- Küchenmaschine oder Handrührgerät
- Plastikbeutel oder Frischhaltefolie
- Backofen
- Backblech
- Backpapier
- Handschuhe
- Großer flacher Topf
- Schaumlöffel
Zutaten
Hefewasser
- 1 Päckchen Trockenhefe (7 Gramm) (Frischhefe 25 Gramm)
- 120 Gramm warmes Wasser
- 5 Gramm Zucker
Teig
- 300 Gramm Maisterei Hefeteig Mehl
- 5 Gramm Zucker (wenn möglich Puderzucker)
- 6 Gramm Salz
- 10 Gramm Butter
- 130 Gramm warmes Wasser
- etwas Reismehl zum formen der Brezeln
Lauge
- 400 Gramm Wasser
- 50 Gramm Natron
Anleitungen
Hefewasser
- Hefe aktivieren: Die Hefe mit dem warmem Wasser und dem Zucker in einer großen Tasse auflösen und 15 Minuten aufgehen lassen bis sich ein Schaum an der Oberfläche bildet.
Teig
- Die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz) mischen.
- Trockene Zutaten, Butter, warmes Wasser und Hefewasser zusammen in eine Schüssel geben. Den Teig gut durchkneten, am Besten mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät.Knetzeit: 2 Minuten Langsam + 4 Min. schnell, zwischendurch beikratzen.
- Den Teig abgedeckt nun 15-20 Minuten aufgehen lassen und noch einmal mit der Maschine glatt kneten.
- Den Teig mit etwas Reismehl in ca. 5 x 120 Gramm teilen und zu dünnen, etwa 30 cm langen Rollen, die außen sehr dünn und in der Mitte etwas dicker sind, formen. Daraus eine Brezel formen: Greife die Enden der Rolle, schlage sie zweimal übereinander und drücke sie am Rand der Brezel leicht fest.
- Dann auf ein Backblech mit Backpapier setzen.
- Die Brezeln abdecken, z.B. mit einem aufgeschnittenen Plastikbeutel (kann man evtl aufheben und wieder verwenden) oder Frischhaltefolie. Die Folie sorgt für ein feuchtes Klima, so kann der Teig gut aufgehen.
- Wenn der Teig nach ca. 15-20 Minuten gut aufgegangen ist (sollte leicht aufgehen), den Ofen aufheizen auf 220 Grad Ober/ Unterhitze.
Lauge
- Tipp: Für das Arbeiten mit der Lauge am besten Einweghandschuhe tragen!
- Das Wasser in einen großen flachen Topf geben und aufkochen lasse. Anschließend das Natron dazu geben und verrühren. Den Topf vom Herd nehmen und das Laugengebäck am besten mit Hilfe eines Schaumlöffels einzeln für circa 30 Sekunden in die Lauge tauchen. Anschließend die Brezeln abtropfen lassen und wieder auf das Backblech legen. Das Laugengebäck einschneiden (Brötchen über Kreuz und Laugenbrezel am Bauch). Zum Schluss das Laugengebäck nach Belieben z.B. mit grobem Salz oder Kürbiskernen oder Käse bestreuen.
- Vor dem Verwenden, die Lauge nochmal umrühren.
Backen
- Nun die Brezeln mit Dampfstoß auf mittlerer Schiene ca. 18 Minuten backen. (Dampfstoß: Etwas Wasser in eine Tasse geben, Ofentür öffnen, Wasser auf den Ofenboden oder ein vorgeheiztes Ofenblech schütten und die Ofentür so schnell wie möglich wieder schließen). Der entstehende Wasserdampf sorgt für eine zarte Kruste und Gebäckvolumen.
- Die Brezeln auskühlen lassen und genießen. Nach dem Auskühlen in einen Plastikbeutel/ Gefrierbeutel packen, dann halten sie sich mehrere Tage.
- Zum Aufbacken werden die Brötchen befeuchtet und dann bei 180 Grad Umluft 7 Minuten aufgebacken oder getoastet.
Video
Notizen
Glutenfreie und laktosefreie Laugenbrezel verbinden eine klassische, glänzend braune Kruste mit einem weichen, aromatischen Inneren – ein herzhaftes Gebäck, das zu vielen Gelegenheiten passt. Der Teig wird aus einer sorgfältig abgestimmten glutenfreien Mehlmischung hergestellt und nach dem Formen kurz in einer Lauge gewässert, bevor die Brezeln im Ofen goldbraun backen. Durch diese traditionelle Laugenbehandlung entsteht die charakteristische Oberfläche, die außen knusprig und innen angenehm weich bleibt. Ob zum Frühstück mit Butter oder veganem Aufstrich, als Brotzeit-Snack mit Käse und Gurke oder einfach zwischendurch – diese glutenfreien Laugenbrezeln begeistern mit ihrem klassischen Geschmack und ihrer vielseitigen Verwendung. Die laktosefreie Zubereitung macht sie außerdem verträglich für Menschen mit Unverträglichkeiten, ohne geschmackliche Kompromisse. Dieses Rezept zeigt, dass selbst glutenfreie Laugenbrezeln wunderbar saftig und aromatisch gelingen können.


